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Kennenlernen und Austauschen

Auf dem ersten Netzwerktreffen der LiGa-Schulen im Netzwerk Mitte war klar zu erkennen: Alle Beteiligten sind in Aufbrauchstimmung und voller Tatendrang. Die elf Netzwerkschulen kamen am 2. Mai 2017 in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg zusammen. Sie entwickelten im Rahmen ihrer Entwicklungsvorhaben konkrete Projektziele und erstellten passende Projektfahrpläne dazu.

Meist fehlt im hektischen Schulalltag die Zeit, sich intensiv mit den Vorhaben auseinanderzusetzen. Das LiGa-Programm ermöglicht den Schulen diesen zeitlichen Rahmen, um in Ruhe ihre Projekte weiterzuentwickeln und voranzutreiben.

Austausch der Schulen untereinander

Während des anfänglichen „Gallery Walks“ bekamen die 32 Teilnehmenden die Möglichkeit die Profile der anderen Schulen kennenzulernen und sich auszutauschen. Jede Schule hatte Plakate mit ihren Schulprofilen angefertigt, um sich damit vorzustellen. Der Fokus lag auf den unterschiedlichen Schwerpunkten im Bereich des individualisierten Lernens an den Netzwerkschulen. Wie wichtig die Gelegenheiten des gegenseitigen Kennenlernens sind, fasst das Statement einer Lehrerin zusammen: „Es ist schon erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben, die auf den ersten Blick gar nicht so offensichtlich waren.“

Projektentwicklung

In Arbeitsphase Zwei, bekamen die Schulteams die Möglichkeit, ihre Projekte, die sie im Rahmen des LiGa-Programms bearbeiten werden, zu konkretisieren. Welches Ziel wollen wir bis Herbst 2019 erreichen? Woran erkennen wir, dass wir unser Ziel erreicht haben? Wie passen unsere Vorhaben zu unserer Schulentwicklung? Was sind unsere nächsten Schritte?

Um diese Fragen zu klären nahmen sich die Schulteams zwei Stunden Zeit und verschriftlichten ihre Ergebnisse auf großen Projektfahrplänen. Die schulfachlichen Dezernentinnen und Dezernenten ihres Schulamtsbezirks unterstützten die Schulteams. Im Anschluss gab es kollegiales Feedback für die Schulteams zu ihren Projekten. Außerdem bekamen sie die Möglichkeit, ihre individuellen Bedarfe für mögliche Unterstützungsformate zu nennen.

Bis zum nächsten Netzwerktreffen im September werden Rückmeldungen der Schulgemeinde zum ausgearbeiteten Projektfahrplan eingeholt. Dieser wird anschließend in den zuständigen Gremien beschlossen. Im Anschluss daran werden die Schulen die ersten Schritte des Entwicklungsvorhabens zum individualisierten Lernen umsetzen.


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