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Hessen

In den Austausch kommen

Auf dem ersten Netzwerktreffen der Kassler LiGa-Schulen am 25. April 2017 wurde eines sehr deutlich: Ideen, wie man individualisiertes Lernen an den Schulen verbessern kann, gibt es zahlreiche. Im arbeitsreichen Schulalltag fehlt jedoch oft die Zeit, sich intensiv mit den Vorhaben auseinanderzusetzen. Diesen zeitlichen Rahmen für die Arbeit an den Entwicklungsvorhaben zu schaffen, ist ein Teil des LiGa-Programms. Sich auf den Netzwerktreffen auszutauschen, kollegiales Feedback zu geben und den Weg mit Hilfe eines Projektfahrplans strukturiert anzugehen, wird als sehr gewinnbringend gewertet. Ein teilnehmender Lehrer schildert es so:

„Überhaupt mal die Gelegenheit zu haben, sich intensiv über Zielfindung zu unterhalten, fand ich sehr fruchtbar. (…) Im Kopf hat man schon viel an Zielen, aber diese auch mal zu Papier zu bringen und sich im Team an so einem Schema abzuarbeiten und im Austausch weiterzuentwickeln, fand ich wirklich zielführend.“

"Gallery-Walk" in der ersten Arbeitsphase

In der ersten Arbeitsphase des Tages wurde den Lehrkräften und Ganztagsschulkoodinatorinnen sowie -koordinatoren die Gelegenheit geboten, sich im Rahmen eines „Gallery-Walks“ über die Profile der Schulen auszutauschen. Hierfür hatten die Schulteams im Vorfeld bereits Plakate angefertigt, die sie sich auf dem Netzwerktreffen gegenseitig vorstellten. So erhielten alle Einblicke in die bereits vorhandenen Schwerpunkte zum individualisierten Lernen der Netzwerkschulen.

Leitfragen zu den Entwicklungsvorhaben

In der nächsten Arbeitsphase nahm das Entwicklungsvorhaben, an dem die Schulen im Rahmen des LiGa-Programms arbeiten werden, konkrete Gestalt an. Welches Ziel wollen wir bis Herbst 2019 erreichen? Woran erkennen wir, dass wir unser Ziel erreicht haben? Wie passen unsere Vorhaben zu unserer Schulentwicklung? Welche erkennbaren Meilensteine haben wir erreicht? Was sind unsere nächsten Schritte?

Restliche Arbeitsphase und weiteres Vorgehen

In einer intensiven Arbeitsphase setzten sich die Schulteams mit diesen Fragen auseinander und entwickelten auf Plakaten jeweils einen individuellen Projektfahrplan für ihre Schule.

In der Schlussphase erhielten die Teams ein kollegiales Feedback zu ihrem Entwicklungsvorhaben und konnten der Programmkoordination ihre individuellen Unterstützungsbedarfe mitteilen.

In den kommenden Wochen entscheiden die Teams über ihren Projektfahrplan in den zuständigen Gremien und leiten erste Schritte zu dessen Umsetzung ein.

Im September werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des LiGa-Netzwerks Nord erneut treffen und austauschen.