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Nordrhein-Westfalen

Von- und miteinander lernen

Am 4. Mai fand das erste Treffen der elf LiGa-Schulen des Netzwerks Süd in Hattersheim statt. Dabei kamen 32 Teilnehmende aus den Landkreisen Bergstraße – Odenwaldkreis, Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg und Stadt Darmstadt sowie dem Main-Taunus-Kreis zusammen. Während der Regen von Tief „Utz“ von draußen ungemütlich an die Scheiben des Tagungshotels prasselte, arbeiteten die Schulteams drinnen hochkonzentriert an ihren Projektfahrplänen zum individualisierten Lernen.
 
Gallery Walk: Einblicke in die Netzwerkschulen

In der ersten Arbeitsphase des Tages hatten die Lehrkräfte und Ganztagsschulkoordinatoren die Gelegenheit, sich bei einem sogenannten „Gallery-Walk“ über die Profile der Schulen auszutauschen. Die Schulteams hatten dafür bereits im Vorfeld Plakate angefertigt und zum Netzwerktreffen mitgebracht. Bei der Vorstellung der Plakate erhielten die Schulen Einblicke zu den vorhandenen Schwerpunkten im Bereich des individualisierten Lernens an den Netzwerkschulen. Außerdem konnten sie erste konkrete Anknüpfungspunkte für die Arbeit am eigenen schulischen Projekt mitnehmen, wie dieses Zitat einer Lehrerin deutlich macht:

„Ich war gleich auf der Suche nach ähnlichen Projekten und so bin ich an die Plakate rangegangen. Man konnte ganz konkrete Fragen stellen. Wie finanziert ihr das? Aus welchen Töpfen bekommt ihr die Stunden? Ich habe schon jetzt das Gefühl, dass ich viele praktischen Überlegungen gleich bei uns ins Team geben kann. Das finde ich schon mal gut.“

Projektfahrplan: Entwicklungsvorhaben nehmen Gestalt an

In der nächsten Arbeitsphase nahm das Entwicklungsvorhaben, das im Rahmen des LiGa-Programms bearbeitet wird, konkrete Gestalt an. Welches Ziel wollen wir bis Herbst 2019 erreichen? Woran erkennen wir eigentlich, dass wir unser Ziel erreicht haben? Wie passen unsere Vorhaben zu unserer Schulentwicklung? Was sind unsere nächsten Schritte?

Zwei Stunden lang nahmen sich die Schulteams diesen Fragen an und beantworteten diese auf großen Projektfahrplan-Plakaten. Begleitet und unterstützt wurden sie in diesem Prozess von den schulfachlichen Dezernentinnen und Dezernenten ihres Schulamtsbezirks. In der abschließenden Arbeitsphase erhielten die Schulteams kollegiales Feedback zu ihrem Entwicklungsvorhaben und konnten ihre individuellen Bedarfe zu möglichen Unterstützungsformaten durch das Programm LiGa kundtun.

Bis zum nächsten Netzwerktreffen im September werden Rückmeldungen der Schulgemeinde zum ausgearbeiteten Projektfahrplan eingeholt. Dieser wird anschließend in den zuständigen Gremien beschlossen. Im Anschluss daran werden die Schulen die ersten Schritte des Entwicklungsvorhabens zum individualisierten Lernen umsetzen.