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LiGa – Lernen im Ganztag

Wie können Schülerinnen und Schüler in Ganztagsschulen individuell gefördert werden? Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche erfolgreich lernen? Und wie können Schulleitungen und Schulaufsicht die Qualitätsentwicklung gemeinsam unterstützen?

Das Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ hat sich zum Ziel gesetzt, Antworten auf diese Fragen zu finden. In Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein nehmen rund 300 Schulen daran teil. „LiGa – Lernen im Ganztag“ ist eine Initiative der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator. Die beiden Stiftungen möchten damit die Chancengleichheit aller Kinder und Jugendlichen fördern, denn vor allem Bildungsbenachteiligte sollen von dem Programm profitieren.

Das Programm setzt auf zwei Ebenen an:

Schulebene: individualisiertes Lernen erproben und verankern

Die Pädagoginnen und Pädagogen setzen im Unterricht und in den außerunterrichtlichen Angeboten konkrete Ansätze für individualisiertes Lernen um. Dazu zählen beispielsweise die Einführung von Lernzeiten oder die Arbeit an der Verzahnung von Unterricht und weiteren Angeboten. Das Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ bietet für diesen Prozess Unterstützung und Qualifizierungen und dient als Plattform für Austausch und Vernetzung. In rund 30 schulischen Netzwerken können die Schulen von- und miteinander lernen.

Steuerungsebene: Qualität der Ganztagsschule weiterentwickeln

Um die Qualität an jeder einzelnen Ganztagsschule zu steigern, arbeiten auf der Steuerungsebene die Schulleitungen und Mitarbeitende der Schulaufsicht eng zusammen. Gut beraten und begleitet entwickelt jede Schule passende Konzepte für das Lernen im Ganztag – und schafft geeignete Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote. Dabei geht es um eine systematische Schul- und Unterrichtsentwicklung, zum Beispiel mit Fokus auf Veränderungsmanagement, Selbstevaluation oder Teamentwicklung.

Insgesamt erhalten circa 300 Schulleitungen und rund 60 Mitarbeitende der Schulaufsicht bedarfsgerechte Unterstützung und Qualifizierung sowie Raum für Austausch und Vernetzung.

Eine Initiative – fünf Landesvorhaben

Schulische Strukturen und Herausforderungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Daher haben die fünf teilnehmenden Länder – in enger Kooperation mit den Landesministerien, Bildungsverwaltungen und Förderpartnern – spezifische Landesvorhaben entwickelt.

Nähere Informationen zu den Landesvorhaben finden Sie hier:

Transfer

Der Transfer von „LiGa – Lernen im Ganztag“ ist im Programmkonzept fest verankert: Ziel ist es, wirksame Steuerungsansätze für die Qualitätsentwicklung von Ganztagsschulen in den beteiligten Ländern langfristig zu verankern und verbreiten. Dies geschieht in enger Kooperation mit Landesministerien, Bildungsverwaltung und Fachpartnern.

Der Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und mit Verantwortungsträgern anderer Bundesländer schafft die Voraussetzungen, damit die Erfahrungen bundesweit weitergegeben werden können. Länderübergreifende Veranstaltungen – wie Fachtage und bundesweite Fachkongresse – unterstützen den Transfer.

Laufzeit

Das Programm hat eine Laufzeit von viereinhalb Jahren und endet im Dezember 2019.

  • 07/2015-08/2016: Vorbereitungs- und Aktivierungsphase
  • 09/2016-06/2019: Praxisphase
  • 07/2019-12/2019: Auswertungs- und Transferphase

 

 

 

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